parrotta


GALERIE KÖLN & CABINET COLOGNE, BRÜSSELER STR. 21, T +49.221.92355901, ÖFFNUNGSZEIT AKTUELL N.N.V.

GALERIE BURG LEDE BONN, AN DER BURG LEDE 1, T +49.228.71012501, AKTUELL NUR NACH VEREINBARUNG

 

DER BESUCH DER GALERIE IST NACH VORANMELDUNG UND EINEM TAGESAKTUELLEN, NEGATIVEN CORONATEST MÖGLICH - ETWAIGEN ÄNDERUNGEN ENTNEHMEN SIE BITTE DER TAGESPRESSE

 

KÖLN

Timm Rautert

Der zweite bLick – die collagen

Galerie KÖLN 12. MÄRZ – 10. MAI 2021

 

wir bitten um voranmeldung ihres besuchs

 

Bis zum 16. Mai 2021 würdigt derzeit das Museum Folkwang in Essen den Fotografen und Künstler mit einer umfangreichen Retrospektive mit dem Titel "Timm Rautert und die Leben der Fotografie".

 

aktuelle Presse - online:

- WAZ

- RHEINISCHE ART

- NRZ

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- WELT AM SONNTAG

- FRANKFURTER RUNDSCHAU

- e-flux

- ...

 

 

Timm Rautert, Jane Forth, New York 1970, C-Print, analoger Handabzug, Bildmaß 73,8 x 58 cm, Blattmaß 78 x 61 cm, Detail einer dreiteiligen Arbeit, gerahmt 81 x 65 cm, Unikat, courtesy Parrotta Contemporary Art

„Das gestaltende, handelnde „Ich“ verbindet sich im Werk von Timm Rautert mit den Menschen, Geschichten und Programmen hinter den Bildern zu einem neuen künstlerischen Ganzen. Er schaut dabei nicht nur nach vorn, sondern immer auch zur Seite oder zurück. Der zweite Blick ist nicht nur Titel einer Werkgruppe, bei der Rautert sein eigenes dokumentarisches Negativarchiv aus der Studienzeit einige Jahrzehnte danach für verdichtete Bildcollagen heranzieht. Er fordert mit diesem Schritt förmlich die Infragestellung, die Überschreibung und die Neuinterpretation seines bisherigen fotografischen Werks. Gleichzeitig zeigt das stets neugierig Agierende in Der zweite Blick die tiefe künstlerische Grundhaltung, die das Leben und Werk des Fotografen und Künstlers Timm Rautert so trefflich beschreibt.“ Thomas Seelig, Einleitung, in: Ausstellungskatalog Museum Folkwang und Bombas Gens Centre d’Art, Timm Rautert und die Leben der Fotografie, Steidl, Göttingen, 2021

 

"In Timm Rautert’s work, the creative, active „self“ blends with the people, stories, and agendas behind the pictures to create a new artistic whole. Here, he not only looks ahead, but also always to the side or back. A few decades later, Der zweite Blick (The Second View) is not only the title of a group of works in which Rautert uses his own archive of negatives from his student days for dense visual collages. By taking this step, he also literally forces the questioning, overwriting, and new interpretation of his previous photographic work. At the same time, the constantly curious activity in Der zweite Blick shows the fundamental, deeply artistic attitude that so aptly describes the life and work of the photographer and artist Timm Rautert." Thomas Seelig in: exhibition catalogue Museum Folkwang and Bombas Gens Ccentre d'Art, Timm Rautert and the Lives of Photography, Steidl, Göttingen, 2021

 

 

Timm Rautert, Tomato Juice, New York 1970, Papiercollage, 5 Schwarzweißfotografien, Vintages, Bromsilbergelatine, Agfa Brovira, Blattmaß je 18 x 24 cm, montiert auf Karton, gerahmt 50 x 70 cm, Unikat, courtesy Parrotta Contemporary Art Cologne / Bonn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BONN

detlef orlopp

fragmente

  

GALERIE BONN 18. OKTOBER – 15. April 2021 (BESUCH NACH VEREINBARUNG)

   

Detlef Orlopp, o.T. (Fragment), Silvia S. 16.7.1997, Rovenia B. 9.9.2014, 2019, vintage, gelatin silver print collage, 25,1 x 27,4 cm

 

"(…) Das Fragment ist eine Möglichkeitsbedingung der Fotografie. Am Fragment hat sich die Fotografie zu bewähren. Im Fragment hat die Fotografie ihren ureigensten Gegenstand gefunden. (…) Die Fotografie, die, wie gesehen, ihrerseits genuin Fragment ist, wird dadurch, dass sie Fragmente zu ihrer Darstellungsweise macht, nicht nur zur Probe und Reflexion der Fotografie, sondern darüber hinaus zu einer der Ästhetik, der Wahrnehmung und des Denkens. (…) Detlef Orlopps Fragmente sind unruhige Bilder. Sie ruhen nicht in sich, sie sind nicht abgeschlossen und selbstgenügsam, sondern drängend und atmend, oszillierend und fordernd. Sie sind immer auf dem Weg zu Form und Gestaltung und pulsieren doch durch die Unruhe der Materie, die sich in das tiefe Schwarz und lichte Weiß der Orloppschen Fotografie verwandelt hat. (…)“ Text: Bernd Stiegler, 2020